Die gegenseitigen Sympathien der Europäer
Sichtweisen haben viel mit
Sympathien und Abneigungen zu tun. Diese wiederum sind abhängig von den
gerade geläufigen Klischees und traditionellen Einstellungen. Sie beruhen
aber auch auf persönlichen Erfahrungen, was sich vor allem darin zeigt,
dass beliebte Urlaubsländer in Sympathielisten im allgemeinen
ganz oben stehen. Weiters spielt die aktuelle Tagespolitik eine wichtige Rolle.
Eine ganz besondere Bedeutung in der Meinungs- und Stimmungsbildung kommt
natürlich auch den Medien zu, die nicht selten eher Emotionen als die
Vernunft fördern.
Diese Stimmungen unterliegen
erheblichen Schwankungen, können aber ganz erhebliche politische
Auswirkungen haben, vor allem bezüglich der Stimmung bezüglich einer
Erweiterung der Europäischen Union ...

Speziell mit den Sympathien der
Österreicher befasste sich eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts
Fessel-GfK (Lifestile 2001):
[aus: Die Presse vom 19.1.2002, S. 7]